Osteroder Barockorgel

Osteroder Barockorgel (Anonymus) um 1724

Orgel3
(Bild: Wensel)

Um 1678 berichtet der Rat der Stadt Osterode am Harz über einen Orgeleinbau in der St. Marienkirche. Bereits 1724 erfolgte ein Neubau. Zunächst befand sich die Orgel an anderer Stelle des Kirchenraumes. Erst mit Anhebung des Kirchendaches wurde der Raum geschaffen, um die Orgel auf der Empore platzieren zu können. 2008/2009 erfolgte die Restaurierung nach barockem Vorbild durch die Orgelbaufirma Martin Hillebrand, Altwarmbüchen.

Die Pfeifensubstanz ist zur Hälfte im Originalzustand. Die Pfeifenreihen des Gedact 8 Fuß, Octav 4 Fuß, Octav 2 Fuß und die Prospektpfeifen des Principal 8 Fuß sind original erhalten. Die Windladen und Mechanik konnten weitgehend original übernommen werden. Neuangefertigt wurden die Klaviaturen, die Registerknöpfe und deren Beschriftungen und das Notenpult.

Disposition

Manual C, D-c‘‘‘    
Principal 8 Fuß  
Gedact 8 Fuß  
Octav 4 Fuß  
Quinta 2 2/3 Fuß  
Octav 2 Fuß  
Mixtur 4-fach  
Trommet 8 Fuß (Bass/Discant)  
     
Pedal C-d‘    
Subbaß 16 Fuß  
     
Nebenregister    
Pedalkoppel    
     
Stimmtonhöhe a‘ = 440 Hz  
Stimmung  Werkmeister/ modifiziert  
Kirchenmusik Suedwestharz
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